Wie kann ich mit meinem Beruf Umwelt, Natur und Klima schützen und gleichzeitig meine eigene Gesundheit und mein Wohlbefinden fördern? Diese Frage stand im Zentrum der „Change Makers-Challenge“ der KEM Mondseeland, einer Green Idea-Challenge für mehr als 40 Schüler:innen der Polytechnischen Schule Mondsee. Wir möchten euch im Green Makes-Blog die „Green Ideas“ unserer grünen Youngster-Visionäre aus dem Mondseeland vorstellen 😀
Das Projekt, eine Kooperation zwischen der KEM Mondseeland und der Sozialen Initiative, hatte ein klares Ziel: Jugendliche für klimarelevante Themen sensibilisieren und sie motivieren, berufliche Wege mit Sinn und Nachhaltigkeit einzuschlagen. Dabei ging es auch darum, MINT-Berufe zu fördern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Green Idea Nr. 4: „Second-Hand -Shop“
„Unsere Idee war ein Second-Hand-Shop für Kleidung. Second-Hand-Kleidung bedeutet, Kleidung zu kaufen, die bereits von jemand anderem getragen wurde. Viele Menschen entscheiden sich für diese umweltfreundlich Variante, weil dadurch weniger produziert wird und weniger Müll entsteht. Es ist oft günstiger als neue Kleidung zu kaufen und man findet oft einzigartige Stücke, die es im Laden nicht mehr gibt. Ein weiterer Grund ist, dass Second-Hand-Kleidung dazu beiträgt, den eigenen Konsum zu reduzieren und Ressourcen zu schonen. So kann jeder von uns etwas für den Planeten tun und gleichzeitig seinen eigenen Stil finden! ~Unsere Meinung~ Wir haben dieses Thema gewählt, da wir sehr viel Kleidung besitzen, uns aber nie wirklich Gedanken gemacht haben woher sie kommt. Deshalb finden wir es für sehr wichtig, dass Kleidung, die fast neuwertig ist, wieder getragen wird.“


Green Idea Nr. 5: „Drive with me“
„Unser Projekt „Drive With Me“ wurde entwickelt von Larissa, Roland, Marlene, Fabio, Alexander und Noah. Wir möchten alle Altersgruppen ansprechen, damit sie selbstständig, durch Kontakt zu anderen, von einem Ort zum anderen gelangen. Das wird in Orten mit wenig Busverbindung dringend benötigt. Unsere Arbeit sollte eine Hilfe für Menschen sein, die z.B. kein Moped oder Auto besitzen oder die generell keinen Führerschein haben. Unsere Idee ist eine App, durch die man sich mit anderen Leuten verständigen und so ausmachen kann, ob vielleicht eine andere Person das gleiche Ziel hat. So kann man leicht Fahrgemeinschaften bilden und auch Fahrten buchen. Beispiel: Du gehst auf ein Fest und zu der Zeit, wo du heimfahren möchtest, geht kein Bus mehr oder niemand kann dich abholen, was machst du dann? Dann kannst du ganz einfach eine Fahrt buchen und es ist weit kostengünstiger als ein normales Taxi. Es wird fixe Fahrer geben, jedoch kann auch jeder fahren der möchte, man müsste sich nur ausweisen können und ein Fahrsicherheitstraining absolviert haben. Jeder von unserer Gruppe wäre froh, so etwas zu haben, da es die Jugend am meisten betrifft.„

Green Idea Nr. 6: „Attraktivierung von öffentlichen Verkehrsmitteln“
„Wir – Samuel, Marley, Leo und Moritz – möchten, dass Züge besser ausgestattet werden, da sie momentan noch etwas unhygienisch und ungemütlich wirken. Viele Menschen empfinden dies als unangenehm und meiden deshalb die Bahn. Wir hoffen, dass durch eine Verbesserung der Ausstattung mehr Menschen den Zug als Transportmittel nutzen würden. Dies wäre nicht nur angenehmer für die Fahrgäste, sondern hätte auch positive Auswirkungen auf die Umwelt, da weniger Autos genutzt würden. Außerdem haben wir die Idee, eine neue Zugstrecke von Mondsee nach Oberhofen zu bauen. Dies würde die Erreichbarkeit dieser Orte verbessern und möglicherweise auch den öffentlichen Nahverkehr in der Region attraktiver machen. In öffentlichen Verkehrsmitteln könnten bequemere Sitze, besseres WLAN und ein Snackautomat das Reiseerlebnis verbessern. Außerdem wäre die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Zügen eine umweltfreundliche Lösung, da die Züge genug Platz bieten würden und zur Energiegewinnung beitragen.“

